Performance zum Stein Die Homepage zum Konzert

"Schöne Nacht, du Liebesnacht"

Eine Nacht voller Schönheit und Gefühle

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2500 Besucher erlebten am 27.06.08 eine Gefühlvolle, jedoch manchmal zu ruhige Nacht - allerdings mit dem besten Wetter aller Jahre.

Empfangen wurden sie mit rhythmischen Trommelklängen des Ensembles Percussion Art. Die Leipziger Percussion-Künstler haben sich westafrikanischen Rhythmen verschrieben, die sie ein wenig stoisch dem Publikum zu Gehör brachten. Im Hauptteil des nächtlichen Klangzaubers, der sich dem Thema „Schöne Nacht du Liebesnacht“ verschrieben hatte, überzeugte die Mittelsächsische Philharmonie unter der Leitung von Generalmusikdirektor Jan Michael Horstmann mit musikalischen Liebesbotschaften, die zeit- und grenzenlos teilweise über Jahrhunderte hinweg die Leidenschaft der Menschen entfachen. Melodien von Bernstein, Mozart, Bizet, Lehar, Johann Strauss und vielen anderen namhaften Komponisten füllten die Weite des Steinbruchs. Gespannt wurde der musikalische Bogen von „Don Giovanni“ über „Carmen“ bis hin zu „Evita“ und Bernsteins „West Side Story“. Solisten wie Michael Jelden und Susanne Engelhardt machten den Abend zu einem unvergesslichen Musikerlebnis.
Leider konnten Minneknecht und Fortuna, die Moderatoren Manuel Schöbel und Conny Grotsch die hochgestellten Erwartungen nicht ganz erfüllen. Ihre Programmführung entflammte die Herzen der Besucher nur sporadisch, wirkte zuweilen etwas langatmig.
Die Performance zum Stein hätte ihren Namen wohl nicht verdient, wenn die Veranstaltung einzig und allein auf ein konzertantes Programm zugeschnitten wäre. Insofern bereicherten die Akteure des Helmnot-Theaters Lichtenstein mit ihren bewundernswerten Traumfliegern den Abend genauso wie die Company „Ätna“ mit einem magischen Feuerspiel. Fünf Akteure, sich zum Teil auf Stelzen bewegend, vollführten mit wirbelnden Feuerstäben und flammenden Seilen einen berauschenden Tanz. Der Abend gipfelte in einer atemberaubenden Pyro- und Feuershow.
Nach 4 Stunden hatte ein unterhaltsames, zuweilen mitreißendes Programm sein furioses Finale gefunden.

 

Übrigens: Bei "Don´t cry for me Argentina" aus Evita, gesungen von Susanne Engelhardt, merkte man wie berührt die Zuschauer waren. Pure Stille, alle hörten gespannt - ohne ein Wort zu reden. Doch, ab- und zu hörte man wie die Leute leise zum Sitznachbar sagten "Ist das geil" oder "das ist so schön". Am Ende hörten die Zuschauer gar nicht mehr auf zu klatschen und riefen alle "Zugabe!" - leider kam keine. Also dieser Moment berührte wirklich die Herzen der Besucher und entpuppte sich als Lieblingssong des Abends.

Anhören können sie das Lied unten bei Super-Extras, ganz unten ist eine ähnliche Version.

Das Zusammengefasste Video gibt es hier

Super - Extras:

Hören sie sich doch einfach nochmal einige Stücke an, die in diesem Jahr von der Mittelsächsischen Philharmonie gespielt wurden. Viel Spaß!

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